Geschichte der Deutschen Filmwoche Málaga

Wie alles begann

Was im Februar 2020 als engagierte Initiative begann, hat sich innerhalb weniger Jahre zu einem festen Bestandteil des Kulturkalenders von Málaga entwickelt.

Initiator der Deutschen Filmwoche Málaga (DEFiMA) war der seit mehr als 20 Jahren an der Costa del Sol tätige deutsche Journalist Uwe Scheele. Gemeinsam mit dem deutschen Konsulat Málaga und dem Goethe-Institut Madrid wurde daraus ein Kulturprojekt, das den zeitgenössischen deutschen Film nach Andalusien bringt und den Dialog zwischen Deutschland und Spanien fördert. Das deutschsprachige Nachrichtenportal Costa del Sol ONline ist lokaler Medienpartner und Mitveranstalter.

Von Beginn an versteht sich die DEFiMA als Begegnungsort zwischen Kulturen, als Plattform für Dialog und als Schaufenster des aktuellen deutschen Films. Alle Filme werden in der Originalfassung mit spanischen Untertiteln präsentiert und ermöglichen dem Publikum einen direkten Zugang zu Geschichten, Perspektiven und gesellschaftlichen Entwicklungen aus Deutschland.

Damit schlagen wir auch eine kulturelle Brücke zwischen den deutschsprachigen Residenten an der Costa del Sol und dem spanischen Publikum, insbesondere in Málaga. Mit der deutschen Filmwoche, deren Termin im zweiten Jahr Jahr pandemiebedingt auf den Herbst wechselte, wurde das deutschsprachige kulturelle Angebot an der Costa del Sol deutlich erweitert.

Warum Málaga?

Málaga zählt heute zu den dynamischsten Kulturstädten Europas. Internationale Museen, renommierte Filmveranstaltungen, historische Spielstätten und eine wachsende kreative Gemeinschaft prägen das kulturelle Leben der Stadt.

In diesem Umfeld hat die Deutsche Filmwoche Málaga DEFiMA ihren idealen Platz gefunden. Sie erweitert das kulturelle Angebot der Stadt um eine Perspektive, die bislang vor allem in den großen Metropolen Spaniens präsent war: aktuelles deutsches Kino in seiner ganzen Vielfalt.

Während viele deutsche Produktionen überwiegend in Madrid oder Barcelona gezeigt werden, beweist die DEFiMA Jahr für Jahr, dass auch Málaga über ein neugieriges, filmbegeistertes und kulturinteressiertes Publikum verfügt. Gleichzeitig stärkt sie die Rolle der Stadt als Ort des europäischen kulturellen Austauschs.

Ein Programm voller Begegnungen

Die Deutsche Filmwoche Málaga DEFiMA präsentiert ein breites Spektrum des deutschen Filmschaffens: Werke etablierter Filmschaffender ebenso wie Produktionen vielversprechender Nachwuchstalente.

In den vergangenen Jahren waren zahlreiche Filmschaffende aus Deutschland (Regisseurinnen und Regisseure, Produzentinnen und Produzenten sowie Schauspielerinnen und Schauspieler) zu Gast in Málaga. Sie präsentierten ihre Arbeiten persönlich und kamen nach den Vorführungen mit dem Publikum ins Gespräch.

Diese Begegnungen schaffen einen unmittelbaren Austausch zwischen Filmschaffenden und Zuschauenden. Dabei entstehen Gespräche über Film, Gesellschaft und Kultur, die oft weit über den Kinosaal hinausreichen und die besondere Atmosphäre der DEFiMA prägen.

Das Cine Albéniz: Heimat der DEFiMA

Seit ihrer Gründung findet die Deutschen Filmwoche Málaga DEFiMA im kommunalen Kino Cine Albéniz statt, einem der wichtigsten und traditionsreichsten Filmtheater Málagas und dem einzigen im historischen Zentrum.

Mit seiner Lage, seiner engen Verbindung zur Filmkultur der Stadt und seiner Programmphilosophie, Filme in Originalfassung zu zeigen, bietet das Cine Albéniz den idealen Rahmen für die Deutsche Filmwoche Málaga. Das Kino zieht ein aufgeschlossenes Publikum an, das internationale Filmkultur schätzt und bewusst nach besonderen Filmerlebnissen sucht.

Die Verbindung zwischen DEFiMA und Cine Albéniz steht exemplarisch für die Offenheit Málagas gegenüber kultureller Vielfalt und internationalen Perspektiven.

Ein Kulturformat mit Zukunft

Heute steht die Deutsche Filmwoche DEFiMA für kulturellen Austausch, europäische Verständigung und die Sichtbarkeit des zeitgenössischen deutschen Films in Andalusien.

Gemeinsam mit ihren Partnerinstitutionen möchte die DEFiMA ihre Rolle als Brücke zwischen Deutschland und Spanien weiter ausbauen. Sie bringt Menschen zusammen, fördert den Dialog und bereichert das kulturelle Leben Málagas um eine internationale Perspektive. So entwickelt sich die DEFiMA Schritt für Schritt zu einem nachhaltigen Kulturprojekt, das Málaga als europäische Kulturstadt stärkt und international sichtbar macht.

Die DEFiMA im Wandel der Jahre

Seit 2020 ermöglicht die Deutsche Filmwoche Málaga DEFiMA zahlreiche Begegnungen und viele unvergessliche Filmmomente, die Sprachen und Perspektiven miteinander verbinden.

In den bisherigen Ausgaben liefen Filme von u.a. Christian Petzold, Andreas Dresen, Sonja Heiss, Thomas Arslan, Natja Brunckhorst, Nora Fingscheidt, Stefan Ruzowitzky, Simon Verhoeven, Oskar Roehler. Als Schauspieler zu sehen waren u.a. Paula Beer, Martin Brandt, Sandra Hüller, Sabin Tambrea, Devid Striesow, Lena Urzendowsky, Max Riemelt, Luise Heyer, Liv Lisa Fries, Jannis Niewöhner, Saskia Rosendahl, Franz Rogowski, Albrecht Schuch, Jella Haase, Elyas M’Barek, Oliver Masucci, Mala Emde.

Entdecken Sie die Entwicklung der Deutschen Filmwoche Málaga und begleiten Sie uns auf einer Reise durch die vergangenen Ausgaben bis in die Gegenwart.

Über das diesjährige Programm werden wir Sie rechtzeitig an dieser Stelle informieren.