Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße
Jahr: 2024/25
Regie: Wolfgang Becker
Darsteller: Charly Hübner, Christiane Paul, Leon Ullrich, Leonie Benesch, Thorsten Merten, Dirk Martens, Peter Kurth, Daniel Brühl, Eva Löbau u.a.
Genre: Komödie
Länge: 113 Min.
Inhalt
Verfilmung des gleichnamigen Romans von Maxim Leo. Michael Hartung, Betreiber einer hoffnungslos verschuldeten Berliner Videothek, bekommt eines Tages unerwarteten Besuch: Ein Journalist, der zum 30. Jahrestag des Mauerfalls an einer Reportage über die größte Massenflucht aus der DDR arbeitet, hat bei seinen Recherchen Hartungs Namen in alten Stasi-Akten entdeckt. Er soll damals als Mitarbeiter der DDR-Bahn die Flucht von 127 Menschen über den Bahnhof Friedrichstraße eingefädelt haben. Zunächst streitet Hartung alles ab, doch angesichts eines stattlichen Honorars lässt er sich schließlich dazu hinreißen, die Geschichte zu bestätigen. Bald wird er in sämtlichen Medien als Held gefeiert. Es ist natürlich nur eine Frage der Zeit, bis das Gebilde aus Lügen und Halbwahrheiten in sich zusammenzufallen droht. Und dann verliebt Hartung sich auch noch in Paula, die als Kind in jenem S-Bahn-Zug Richtung West-Berlin saß, den er umgeleitet haben soll.
Festivals und Preise:
Deutscher Filmpreis 2026:
Nomiert in 3 Kategorien: Beste männliche Nebenrolle (Thorsten Merten), Beste männliche Nebenrolle (Peter Kurth), Beste Filmmusik (Lorenz Dangel)
Ernst-Lubitsch-Preis 2026: posthum verliehen an Wolfgang Becker für seine Arbeit in dem Film








