Nahe und ferne Konflikte, Komödien, Dramen und eine Eröffnungsfeier mit Ausblick
Mit der dritten Ausgabe konsolidierte sich die deutsche Filmwoche endgültig im Kulturkalender der Stadt Málaga. Neun Filme von jungen deutschen Regisseurinnen und Regisseuren gaben einen Überblick über das aktuelle Filmschaffen in Deutschland. Den Auftakt machte der Spielfilm ‚Stille Post‘ über den türkisch-kurdischen Konflikt, der noch vor seiner Premiere in deutschen Kinos im Cine Albéniz zu sehen war. Bei der Podiumsdiskussion informierten Hauptdarstellerin Kristin Suckow und Produzentin Roxana Richters im Anschluss über Hintergründe des Films von Florian Hoffmann, der durch türkische und kurdische Freunde in Berlin auf den Konflikt aufmerksam gemacht worden und selbst in die umkämpften Gebiete gereist war. Ohne Corona-Beschränkungen konnte der Empfang diesmal auf der beeindruckenden Dachterrasse des Hotels AC Málaga Palacio stattfinden. Komödien wie ‚Toubab‘, der eine Migrationsgeschichte mit feinsinnigem Humor erzählt und auch als Matinee-Vorstellung für die Deutsche Schule Málaga gezeigt wurde, oder der Kassenschlager ‚Nightlife‘ von Erfolgsregisseur Simon Verhoeven mit Publikumsliebling Elias M’Barek bildeten den Gegenpol zum Eröffnungsfilm. Tragödien, Dramen, ein Tanzfilm und ein Biopic über den Schriftsteller Thomas Brasch (‚Lieber Thomas‘) vervollständigten das Programm.
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